Am Neujahrstage
Am Fest der Heiligen Drei Könige
Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige
Am Feste vom süßen Namen Jesus
Am dritten Sonntage nach Heilige Drei Könige
Am vierten Sonntage nach Heilige Drei Könige
Am Feste Mariä Lichtmeß
Am fünften Sonntage nach Heilige Drei Könige
Fastnacht
Am Aschermittwochen
Am ersten Sonntag in der Fasten
Am zweiten Sonntag in der Fasten
Am dritten Sonntag in der Fasten
Am vierten Sonntag in der Fasten
Am fünften Sonntag in der Fasten
Am Feste Mariä Verkündigung
Am Palmsonntage
Am Montag in der Charwoche
Am Dienstag in der Charwoche
Am Mittwochen in der Charwoche
Am Gründonnerstage
Am Charfreitage
Am Charsamstage
Am Ostersonntage
Am Ostermontage
Am ersten Sonntage nach Ostern
Am zweiten Sonntage nach Ostern
Am dritten Sonntage nach Ostern
Am vierten Sonntage nach Ostern
Am fünften Sonntage nach Ostern
Christi Himmelfahrt
Am sechsten Sonntage nach Ostern
Pfingstsonntag
Pfingstmontag
Am ersten Sonntage nach Pfingsten [Dreifaltigkeit]
Am Fronleichnamstage
Am zweiten Sonntage nach Pfingsten
Am dritten Sonntage nach Pfingsten
Am vierten Sonntage nach Pfingsten
Am fünften Sonntage nach Pfingsten
Am sechsten Sonntage nach Pfingsten
Am siebten Sonntage nach Pfingsten
Am achten Sonntage nach Pfingsten
Am neunten Sonntage nach Pfingsten
Am zehnten Sonntage nach Pfingsten
Am elften Sonntage nach Pfingsten
Am zwölften Sonntage nach Pfingsten
Am dreizehnten Sonntage nach Pfingsten
Am vierzehnten Sonntage nach Pfingsten
Am fünfzehnten Sonntage nach Pfingsten
Am sechzehnten Sonntage nach Pfingsten
Am siebzehnten Sonntage nach Pfingsten
Am achtzehnten Sonntage nach Pfingsten
Am neunzehnten Sonntage nach Pfingsten
Am zwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am einundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am zweiundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am dreiundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am Allerheiligentage
Am Allerseelentage
Am vierundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am fünfundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am sechsundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am siebenundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Am ersten Sonntage im Advent
Am zweiten Sonntage im Advent
Am dritten Sonntage im Advent
Am vierten Sonntage im Advent
Am Weihnachtstage
Am zweiten Weihnachtstage [Stephanus]
Am Sonntage nach Weihnachten
Am letzten Tage des Jahres
Das Auge sinkt, die Sinne wollen scheiden:
Die Nacht entflieht, der Schlaf den Augenlidern:
»Gegrüßt du Menschenherz mit deinen Schwächen,
»O Menschenherz, wie ist dein Haus zerfallen!
»O Menschenherz, was hast du denn zu treiben,
»O Menschenherz, kannst du denn Alles zwingen?
»O tückisch Herz, du willst es nur nicht sagen,
»Hör' an, o Herz, ich will es dir verkünden,
»O Herz, du bist von Torheit ganz befangen!
»Du hast den Frieden freventlich vertrieben!
»Und willst du treu die Blicke aufwärts wenden,
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Durch die Nacht drei Wandrer ziehn,
Finsternis hüllt schwarz und dicht
Horch, die Diener flüstern leis:
Sonder Sorge, sonder Acht,
O ihr hohen heil'gen Drei!
Dennoch, Seele, fasse Mut!
Einen Strahl bin ich nicht werth,
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Evang.: Jesus lehrt im Tempel
Und sieh, ich habe dich gesucht mit Schmerzen,
Wer einmal hat dein göttlich Bild verloren,
So muß ich denn zu meinem Graun erfahren
Rings um mich tönt der klare Vogelreigen:
Und muß ich schauen in des Schicksals Gange,
Und schlingen sich so wunderbar die Knoten,
Ich weiß es, daß du bist, ich muß es fühlen,
Wo find ich dich in Hoffnung und in Lieben!
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Was ist süß wie Honigseim,
Was ist gleich des Löwen Kraft
Was ist reich wie Meeresfahrt,
Was ist schön wie Morgenlicht,
Was ist freudig wie zu ziehn
Ja, dein Name, Jesus Christ,
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Evang.: Vom Aussätzigen und Hauptmann
»Geh hin, und dir gescheh, wie du geglaubt!«
Herr, sprich ein Wort, so wird dein Knecht gesund!
Wie kömmt es, da ich dich am Abend rief,
Ist nicht mein Ruf in meiner höchsten Not
Verzeih, o Herr, was die Bedrängnis spricht!
Und ist mir nun, als sei ich ganz allein
Fühlt' ich in Demut, wie ich nimmer wert,
Mein Herr, gedenke meiner Sünden nicht!
O hätt' ich ihre Gaben nicht versäumt,
Wie oft ist nicht, noch eh' die Tat geschah,
Und wenn ich nun mich frevelnd abgewandt,
Ach, viel und schwere Sünden übt' ich schon,
Nun ist mir endlich alles Licht dahin
Mein Jesu, sieh, ich bin zu Tode wund
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Evang.: Von den Arbeitern im Weinberge
Ich kann nicht sagen:
Ich kann nicht sagen:
Ich kann nicht sagen:
Ich kann nicht sagen:
Ich muß verschwinden
Nichts kann ich sagen,
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Durch die Gassen geht Maria,
Aber Joseph ihr zur Seiten
O Maria, Mutter Christi!
Doch du neigst dein liebes Kindlein
Liebster Herr, du hast geschaffen
Hast du mir in Macht und Güte
Und da ich nach vielen Tagen,
Muß mein Haus gleich stehen eine
Aus den Hallen tritt Maria,
Aber Joseph stillen Schrittes
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Evang.: Vom Samen, so unter die Dornen fiel
In die Dornen ist dein Wort gefallen,
Und so wächst es auf in bittrer Wonne,
In die Dornen ist dein Wort gefallen,
In Entsagung schwinden muß mein Leben,
Wenn ich blicke in die milden Mienen
Und wie tief neig' ich die Stirn, die trübe,
Aber, was er auch für Tücke hege,
Ob ein Tag mir steigen wird auf Erden,
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Evang.: Vom Blinden am Wege
Herr, gib mir, daß ich sehe!
Und wie ich einsam stehe,
Wie ich die Augen drehe
Gleich dem getroffnen Rehe
So bleib' ich auf der Höhe,
Wie sich die Nacht auch blähe,
Und wie mich Mancher schmähe,
Herr, wie du willst, geschehe!
Daß mich dein Glanz umwehe,
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Auf meiner Stirn dies Kreuz
Und wer es nicht bedacht
Was schmückt sich denn so hold
Was wird so heiß geliebt?
Stellt ein Geripp' sich dar
Fühl' ich des Pulses Schlag
Du schnöder Körper, der
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Evang.: Von der Versuchung Christi
»Sprich, daß diese Steine Brode werden!
Ehrgeiz, Hoffahrt, dieser Erde Freuden,
Jesu mein, zu dir steigt auf mein Flehen,
Herr, ich bin ein arm und kaum noch glühend
Herr, du hast vielleicht noch viel beschlossen
Lauscht vielleicht verborgen eine Spitze
Herr! Du weißt, wie trüb in meiner Seele,
Laß mich, Herr, es immerdar empfinden,
Willst du mehr der Erdengüter schenken,
Selber kann ich diesen Kampf nicht wagen.
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Evang.: Vom Cananäischen Weibe
Liebster Jesu, nur Geduld!
Um Geduld fleh ich zu dir:
Weil ich fast in meiner Pein
O, zum allergrößten Heil
Kann ich dir, du Rächer groß,
Wie ein Hündlein bin ich nur,
Ist es deinen Kindern recht,
O, es ist ein bittres Los,
Daß um meiner Sehnsucht Brand
Muß in Qual das Morgenrot,
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Evang. : Jesus treibt den Teufel aus
»Mein Nam' ist Legion, denn unserer sind Viele!«
Wo kindlich dem Gemüt in Einfalt und Vertrauen
Doch du, mein schuldvoll Herz, in deinem eitlen Wissen,
Und raff' ich mich empor, und will ich mich erkühnen
Denn daß die Welt mich nicht, die Menschen mich nicht kennen,
Mich kennen muß die Welt, ich muß Verachtung tragen,
Laß in Zerknirschung mich, laß mich in Furcht dich singen,
Ach, wer so leer wie ich in Worten und in Werken,
Ist nicht mein ganzer Tag nur eine Reihe Sünden?
Tönt nicht der Kampfgesang der Lust von allen Seiten?
Und mein' ich eine Zeit, daß ich den Sieg errungen,
Und ist mir's eine Zeit, als will das Leben ziehen
Und wird mir's endlich klar, umsprüht von Leidensfunken,
Das hast du selber dir, du schuldvoll Herz, zu danken;
Doch daß du schlummernd läßt durch alle Tore ziehen
Daß du dich töricht wähnst in vollem hellem Laube,
Das ist warum du stirbst, daß du in Wahnes Gluten
So schaue deine Not! Noch fielen nicht die Schranken
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Josephsfest
Gegrüßt in deinem Scheine,
Je mehr es sich entfaltet,
Wie ist zu meinem Frommen
Zu dir will ich mich flüchten,
Was hast du nicht geduldet,
Und da du mußtest scheiden
Und da Er glanzumkrönet,
Und gar, wenn gottdurchdrungen
So hast du viel getragen,
Du frommer Held im Glauben,
Was soll ich denn nicht hoffen,
Zerrissen in den Gründen
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Evang.: Die Juden wollen Jesum steinigen
Die Propheten sind begraben,
Herr, du hast es mir verkündet,
Aber von mir selbst bereitet
Hab' ich grausend es empfunden,
Seh' ich dann zu Staub zerfallen,
Schrecklich über alles Denken
Meine Lieder werden leben,
Bruder mein, so laß uns sehen
Wie es hing an einem Faden,
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Ja, seine Macht hat keine Grenzen,
O sehet, wie von warmen Zähren
Kannst du die Millionen Blätter
O, möchte nur die Demut keimen!
So ist doch von den Blumen allen
Doch wie das Volk einst vor den Schranken
Und kann ich denn kein Leben bluten,
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Der Morgentau will steigen;
Ich kann nicht mit euch gehen,
Was soll ich dir bereiten,
Aus deiner Mutter Rechten
Den Boden will ich streuen
Wie soll ich mich doch finden
|
Evang.: Vom verdorrten Feigenbaume
»Wie stehst du doch so dürr und kahl,
»Wie halt ich denn das Leben fest,
»Wie bist du denn so völlig tot,
»Wer hat dir Solches zubereit'
»Du starbest wohl vor langer Zeit,
»Wo bleibt denn seine große Huld,
»Steht denn kein Hoffen mehr bei dir,
O Lebenstraum,
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Evang.: Von der Nächstenliebe
»Gleich deiner eignen Seelen
Mein Herr, ich muß bekennen,
Und hast du mich verlassen,
Sprich! wolltest du mich trügen?
Wie oft drang die Versteckte,
O Gold, o schnöde Gabe,
Ihr Sinne sprecht, ihr scheuen,
So hab' ich deine Pfunde
Ich müßte wohl verzagen,
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Evang.: Von der Auferstehung der Toten
Wohl, so will ich vorwärts gehen
Wie ein Leib, der längst entfaltet
Was vom Guten, was vom Bösen
Und noch viele andre Dinge,
Herr, ich kann sie nicht verbannen,
Wie wenn in beklemmter Schwüle
Aber wie mit Eisenketten
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Evang.: Von der Fußwaschung
O Wundernacht, ich grüße!
Da Jesus sich tut beugen,
Herr, ob sich gleich betöret
So gib, daß ich nicht klage,
O Gott, ich kann nicht bergen,
Es ist mir oft zu Sinnen,
Doch wie die Schmerzen schwinden,
Mein Jesu, darf ich wählen,
Doch ist er so vergiftet,
Hast du es denn beschlossen,
|
Weinet, weinet, meine Augen,
Als die Sonne das vernommen,
Still, Gesang und alle Klänge,
Und die Vöglein arm, die kleinen,
Weg mit goldenen Pokalen,
Weiche Polster, seidne Kissen,
In der Erde alle Toten
Er, der Herr in allen Dingen,
Als nun Jesu Herz tut brechen,
Und für wen ist denn gerungen
Hast du denn so viel gegeben,
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Tiefes, ödes Schweigen,
Meereswogen brechen,
Sünden sind geschehen
Jesus liegt im Grabe,
Ach, auf jene Frommen,
Lange, lange Zeiten
Herr, ich kann nicht sprechen
|
O jauchze, Welt, du hast ihn wieder,
Es ist zu viel, man kann nur weinen,
Unendlich Heil hab' ich erfahren
Vom Grabe ist mein Herr erstanden
Den eignen Leib hat er zerrissen,
Ich soll mich freun an diesem Tage
Mit Todesqualen hat gerungen
Mein Gott, was konnte dich bewegen
Ach, sind denn aller Menschen Seelen,
Und sind nicht aller Menschen Seelen
Mein Geist, o wolle nicht ergründen,
Mein Jesus hat sie wert befunden
So darf ich glauben und vertrauen
Ich soll mich freun an diesem Tage:
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Evang.: Von den Jüngern, die nach Emmaus gingen
Herr, eröffne mir die Schrift,
Soll der Glaube ferne sein,
Nein, mein Herr, das hast du nicht,
Manches ist mir wunderbar,
Herr, mit Tränen dank ich dir
Deine Gnad' ist weich und warm,
Herr, ich habe viel geweint,
Und bei deinem heil'gen Buch,
Das ist nur für diesen Tag,
Du unendlich süßes Glück,
|
Evang.: Jesus geht durch verschlossene Türen
und spricht: »Der Friede sei mit Euch!«
Und hast du deinen Frieden denn gegeben
Oft mein' ich zwar, zum Beten sei genommen
Wohl weiß ich, wie es steht in meiner Seelen,
Und hast du tief geschaut in meine Sünden,
Du, der verschloßne Türen kann durchdringen,
Nicht weich' ich, eh' ich einen Schein gesehen,
|
Evang.: Vom guten Hirten
Ein guter Hirt läßt seine Schafe nimmer!
Weh' Fürsten euch! die ihr des Volkes Seelen
Hausväter, wehe! die ein dienend Wesen
Und wehe, wehe Allen! deren Händen
Doch bist du frei? darfst du so kühn denn sprechen
Wenn Kinderohr an deinen Lippen hänget,
Und wenn ein schwach Gemüt, ein stumpfes Sinnen
Hast du mir, Herr, an diesem Tag erschlossen,
Gewitter kannst mit deinem Hauch du hemmen,
|
»Über ein Kleines werdet ihr mich sehn.«
Ich seh' dich nicht!
Heiß ist der Tag;
Die Wolke steigt,
Ein Donnerschlag!
Das Dunkel weicht,
Auf Bergeshöhn
Hat denn dein Hauch
|
»Ich gehe zu Dem, der mich gesandt hat.«
Nicht eine Gnadenflamme hehr
Und ob auch Öde mich umgibt,
Den Lebenshauch halt ich von dir,
Ich hebe meine Stimme laut
Nur aufgeschaut, nur nicht zurück!
Könnt ich mein Auge heben nur,
Ob nimmer sich die Rinde hebt?
Dann soll ich wissen, was ich bin,
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»Aber Solches habe ich zu Euch geredet,
damit, wenn die Stunde kömmt, Ihr daran
gedenket, daß ich es Euch gesagt habe.«
Erwacht! der Zeitenzeiger hat
Wie den Soldaten auf der Wacht
Und Mancher, der im langen Traum
Wer möchte sich in solcher Zeit
Dem Kleinsten ward sein richtig Teil,
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